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Schmetterlingsbuntbarsch, Mikrogeophagus ramirezi / Papiliochromis ramirezi
Schmetterlingsbuntbarsch, Mikrogeophagus ramirezi / Papiliochromis ramirezi
Alle unsere Fische sind entweder bei uns in der Anlage verfügbar, befinden sich im Zulauf oder können bei Verfügbarkeit kurzfristig bestellt werden.
Schwierigkeitsgrad: Kein Anfängerfisch
Wasserwerte: Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein typischer Weichwasserfisch, der am besten in warmem, sehr sauberem und leicht bis deutlich saurem Wasser gepflegt wird. Besonders wichtig ist, dass die Wasserwerte über längere Zeit stabil bleiben.
Wichtig: Der Schmetterlingsbuntbarsch reagiert empfindlich auf Nitrit, Ammoniak, hohe organische Belastungen und starke Schwankungen der Wasserwerte. Das Aquarium muss deshalb vollständig eingefahren und biologisch stabil sein. Regelmäßige, kleinere Wasserwechsel und eine gute Filterung sind wichtig.
Futter: Schmetterlingsbuntbarsche sind kleine Nahrungsspezialisten und nehmen besonders gerne feines Lebend- und Frostfutter an. Geeignet sind beispielsweise:
Größe des Fisches: Der Schmetterlingsbuntbarsch erreicht normalerweise etwa 5–7 cm Körperlänge. Die Männchen werden meist etwas größer und kräftiger als die Weibchen.
Größe des Aquariums: Für ein harmonierendes Paar wird häufig eine Mindestgröße von etwa 54 Litern bei 60 cm Kantenlänge angegeben. Für eine dauerhafte Haltung ist ein Aquarium mit 80 cm Kantenlänge oder mehr jedoch deutlich besser geeignet, da die Tiere Reviere bilden und während der Brutzeit territorial werden. Bei einer Vergesellschaftung mit anderen Fischen sollte das Aquarium entsprechend größer gewählt werden.
Vergesellschaftung: Schmetterlingsbuntbarsche sind außerhalb der Brutzeit relativ friedlich. Während der Paarbildung und Brutpflege verteidigen sie jedoch ihr Revier. Geeignet sind vor allem kleine, ruhige und wärmeliebende Schwarmfische, die ebenfalls mit weichem, saurem Wasser zurechtkommen. Kleine Salmler, beispielsweise Neonarten, können gut geeignet sein.
Nicht geeignet sind:
Beckeneinrichtung: Das Aquarium sollte möglichst naturnah und gut strukturiert eingerichtet werden. Der Schmetterlingsbuntbarsch hält sich überwiegend in Bodennähe auf und benötigt Bereiche, die er als eigenes Revier nutzen kann. Geeignet sind:
Lebenserwartung: Unter optimalen Bedingungen kann der Schmetterlingsbuntbarsch etwa 2–3 Jahre alt werden. Bei sehr guter Haltung können einzelne Tiere auch älter werden. Eine entscheidende Rolle spielen dabei stabile Wasserwerte, hohe Wasserqualität, eine geeignete Temperatur und eine abwechslungsreiche Ernährung.
Herkunft: Der Schmetterlingsbuntbarsch stammt aus Südamerika, genauer aus Venezuela und Kolumbien. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Bereich des Orinoco-Flusssystems und der Llanos. Dort lebt er in warmen, langsam fließenden beziehungsweise stehenden Gewässern mit dichter Vegetation. Das Wasser ist häufig weich und sauer.
Geschlechtsunterschied: Bei ausgewachsenen Tieren lassen sich die Geschlechter relativ gut unterscheiden.
Männchen:
Zucht: Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein Offenbrüter und Substratlaicher. Ein harmonierendes Paar sucht sich eine geeignete Stelle aus, beispielsweise einen flachen Stein, ein Blatt oder eine andere glatte Oberfläche. Das Weibchen legt dort die Eier ab, die anschließend vom Männchen befruchtet werden. Beide Elternteile beteiligen sich an der Brutpflege und verteidigen das Gelege gegen andere Fische. Nach ungefähr 2–3 Tagen schlüpfen bei geeigneter Temperatur die Larven. Nach dem Aufzehren des Dottersacks beginnen die Jungfische frei zu schwimmen. Zu diesem Zeitpunkt benötigen sie sehr kleines Aufzuchtfutter, beispielsweise Infusorien und später Artemia-Nauplien. Für die Zucht sind sehr sauberes, weiches und saures Wasser sowie eine stabile Temperatur von etwa 27–30 °C besonders wichtig. Die Wasserqualität ist dabei einer der entscheidenden Faktoren für den Zuchterfolg.
Wichtiger Hinweis zur Haltung:
Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein wunderschöner und sehr interessantes Tier, aber kein Anfängerfisch. Er sollte nur in einem vollständig eingefahrenen, biologisch stabilen Aquarium gehalten werden. Wer hartes Leitungswasser, einen pH-Wert deutlich über 7 oder ein noch nicht stabiles Aquarium besitzt, sollte auf andere Fischarten ausweichen. Beim Schmetterlingsbuntbarsch sind weiches, saures Wasser, hohe Temperatur und vor allem eine dauerhaft hervorragende Wasserqualität entscheidend für eine erfolgreiche Haltung.
Schmetterlingsbuntbarsch
Mikrogeophagus ramirezi / Papiliochromis ramirezi
Familie: Buntbarsche (Cichlidae)Mikrogeophagus ramirezi / Papiliochromis ramirezi
Schwierigkeitsgrad: Kein Anfängerfisch
Wasserwerte: Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein typischer Weichwasserfisch, der am besten in warmem, sehr sauberem und leicht bis deutlich saurem Wasser gepflegt wird. Besonders wichtig ist, dass die Wasserwerte über längere Zeit stabil bleiben.
- Temperatur: 27–30 °C
- pH-Wert: 5,5–6,8, optimal etwa 6,0–6,5
- KH: ca. 0–4 °dKH
- GH: ca. 2–8 °dGH
Wichtig: Der Schmetterlingsbuntbarsch reagiert empfindlich auf Nitrit, Ammoniak, hohe organische Belastungen und starke Schwankungen der Wasserwerte. Das Aquarium muss deshalb vollständig eingefahren und biologisch stabil sein. Regelmäßige, kleinere Wasserwechsel und eine gute Filterung sind wichtig.
Kein Anfängerfisch: Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ausdrücklich kein Anfängerfisch. Auch wenn er im Handel häufig als kleiner, friedlicher und einfach zu haltender Zwergbuntbarsch angeboten wird, stellt er deutlich höhere Ansprüche an die Wasserqualität als viele andere Gesellschaftsfische.
Er sollte ausschließlich in gut eingefahrenen, stabil laufenden Aquarien gehalten werden. Für neu eingerichtete Aquarien oder Aquarien mit stark schwankenden Wasserwerten ist er nicht geeignet. Besonders problematisch sind hartes, alkalisches Wasser, erhöhte Nitratwerte, Nitrit sowie eine hohe Keimbelastung. Futter
Er sollte ausschließlich in gut eingefahrenen, stabil laufenden Aquarien gehalten werden. Für neu eingerichtete Aquarien oder Aquarien mit stark schwankenden Wasserwerten ist er nicht geeignet. Besonders problematisch sind hartes, alkalisches Wasser, erhöhte Nitratwerte, Nitrit sowie eine hohe Keimbelastung. Futter
Futter: Schmetterlingsbuntbarsche sind kleine Nahrungsspezialisten und nehmen besonders gerne feines Lebend- und Frostfutter an. Geeignet sind beispielsweise:
- Artemia
- Cyclops
- Daphnien
- weiße und schwarze Mückenlarven
- feines Frostfutter
- hochwertiges feines Granulat
- feines Flockenfutter
Größe des Fisches: Der Schmetterlingsbuntbarsch erreicht normalerweise etwa 5–7 cm Körperlänge. Die Männchen werden meist etwas größer und kräftiger als die Weibchen.
Größe des Aquariums: Für ein harmonierendes Paar wird häufig eine Mindestgröße von etwa 54 Litern bei 60 cm Kantenlänge angegeben. Für eine dauerhafte Haltung ist ein Aquarium mit 80 cm Kantenlänge oder mehr jedoch deutlich besser geeignet, da die Tiere Reviere bilden und während der Brutzeit territorial werden. Bei einer Vergesellschaftung mit anderen Fischen sollte das Aquarium entsprechend größer gewählt werden.
Vergesellschaftung: Schmetterlingsbuntbarsche sind außerhalb der Brutzeit relativ friedlich. Während der Paarbildung und Brutpflege verteidigen sie jedoch ihr Revier. Geeignet sind vor allem kleine, ruhige und wärmeliebende Schwarmfische, die ebenfalls mit weichem, saurem Wasser zurechtkommen. Kleine Salmler, beispielsweise Neonarten, können gut geeignet sein.
Nicht geeignet sind:
- aggressive Fische
- sehr hektische oder dominante Arten
- größere Buntbarsche
- stark revierbildende Fische
- Arten, die deutlich härteres oder kühleres Wasser benötigen
Mit Garnelen ist eine Vergesellschaftung möglich, allerdings können insbesondere Junggarnelen als Nahrung betrachtet werden.
Beckeneinrichtung: Das Aquarium sollte möglichst naturnah und gut strukturiert eingerichtet werden. Der Schmetterlingsbuntbarsch hält sich überwiegend in Bodennähe auf und benötigt Bereiche, die er als eigenes Revier nutzen kann. Geeignet sind:
- feiner Sand oder feiner abgerundeter Kies
- Wurzeln
- flache Steine
- dicht bepflanzte Bereiche
- einzelne freie Sandflächen
- Höhlen und Versteckmöglichkeiten
- Schwimmpflanzen oder andere Möglichkeiten zur Beschattung
Besonders wichtig ist eine gute Strukturierung des Bodengrundes. Wurzeln, Pflanzen und Steine können Sichtbarrieren schaffen und dadurch den Tieren ermöglichen, sich gegenseitig aus dem Weg zu gehen.
Eine eher gedämpfte Beleuchtung beziehungsweise teilweise Beschattung wird häufig gut angenommen.
Eine eher gedämpfte Beleuchtung beziehungsweise teilweise Beschattung wird häufig gut angenommen.
Lebenserwartung: Unter optimalen Bedingungen kann der Schmetterlingsbuntbarsch etwa 2–3 Jahre alt werden. Bei sehr guter Haltung können einzelne Tiere auch älter werden. Eine entscheidende Rolle spielen dabei stabile Wasserwerte, hohe Wasserqualität, eine geeignete Temperatur und eine abwechslungsreiche Ernährung.
Herkunft: Der Schmetterlingsbuntbarsch stammt aus Südamerika, genauer aus Venezuela und Kolumbien. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Bereich des Orinoco-Flusssystems und der Llanos. Dort lebt er in warmen, langsam fließenden beziehungsweise stehenden Gewässern mit dichter Vegetation. Das Wasser ist häufig weich und sauer.
Geschlechtsunterschied: Bei ausgewachsenen Tieren lassen sich die Geschlechter relativ gut unterscheiden.
Männchen:
- werden meist etwas größer
- besitzen häufig eine stärker ausgezogene Rückenflosse
- wirken oft etwas schlanker
- können besonders intensiv gefärbt sein
Weibchen:
- bleiben meist etwas kleiner
- wirken häufig kompakter
- besitzen einen stärker rötlich bis rosa gefärbten Bauch
- die Rückenflosse ist weniger stark verlängert
Während der Laichzeit ist der intensiv rosa bis rötlich gefärbte Bauch des Weibchens häufig besonders deutlich zu erkennen.
Zucht: Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein Offenbrüter und Substratlaicher. Ein harmonierendes Paar sucht sich eine geeignete Stelle aus, beispielsweise einen flachen Stein, ein Blatt oder eine andere glatte Oberfläche. Das Weibchen legt dort die Eier ab, die anschließend vom Männchen befruchtet werden. Beide Elternteile beteiligen sich an der Brutpflege und verteidigen das Gelege gegen andere Fische. Nach ungefähr 2–3 Tagen schlüpfen bei geeigneter Temperatur die Larven. Nach dem Aufzehren des Dottersacks beginnen die Jungfische frei zu schwimmen. Zu diesem Zeitpunkt benötigen sie sehr kleines Aufzuchtfutter, beispielsweise Infusorien und später Artemia-Nauplien. Für die Zucht sind sehr sauberes, weiches und saures Wasser sowie eine stabile Temperatur von etwa 27–30 °C besonders wichtig. Die Wasserqualität ist dabei einer der entscheidenden Faktoren für den Zuchterfolg.
Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein wunderschöner und sehr interessantes Tier, aber kein Anfängerfisch. Er sollte nur in einem vollständig eingefahrenen, biologisch stabilen Aquarium gehalten werden. Wer hartes Leitungswasser, einen pH-Wert deutlich über 7 oder ein noch nicht stabiles Aquarium besitzt, sollte auf andere Fischarten ausweichen. Beim Schmetterlingsbuntbarsch sind weiches, saures Wasser, hohe Temperatur und vor allem eine dauerhaft hervorragende Wasserqualität entscheidend für eine erfolgreiche Haltung.
Auf einen Blick
| Deutsche Name: | Schmetterlingsbuntbarsch | ||||||
| Wissenschaftliche Name: | Papiliochromis ramirezi | ||||||
| Haltung: | einfach - mittel schwer, mag sauberes schadstofffreies Wasser | ||||||
| Wasserwerte: | |||||||
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| Aquariengröße: | ab 60 cm | ||||||
| Soziales Verhalten: | paarweise | ||||||
| Vergesellschaftung: | mit friedlichen Fischen | ||||||
| Futterempfehlung: | tierische Flockenfutter, tierische Granulat, Frostfutter oder Lebendfutter | ||||||
| Lebenserwartung: | bis 3 Jahre | ||||||
| Endgröße: | bis 7 cm | ||||||
| Herkunft: | Südamerika | ||||||
| Bepflanzung: | ja | ||||||
| Zucht: | im weichen schadstoffarmen Wasser | ||||||
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